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Tipps & Tricks
Das
Lernen
Unterricht
und Lernen sind nicht das Gleiche. Wenn ich unterrichte bedeutet das
nicht, dass jeder alles lernt. Unterricht bedeutet eher, dass ich als
Lehrerin versuche, optimale Voraussetzungen für das Lernen
zu schaffen. Das Lernen andererseits bedeutet, dass man sich
neues Wissen und neue Fähigkeiten aneignet oder etwas
schon Erlerntes revidiert. Lernen muss jedes Individuum selber -
keiner kann anstelle von jemandem anderen etwas lernen. Unterricht
ist ein pädagogischer Prozess, Lernen ist ein psychologischer
Prozess.
Das
Gehirn und das Gedächtnis – Lerntricks
Das
Gehirn besteht aus zwei Hälften, die verschiedene Aufgaben
haben. Die linke Hälfte ist die analytische und logische, die
mit
Wörtern und Ziffern arbeitet und sich auf Einzelheiten konzentriert, die rechte ist die kreative, die
mit
Musik, Bildern und Farben arbeitet und die Ganzheit sieht. Abhängig vom Lerntyp
lernen
wir unterschiedlich, aber generell gilt, dass man das beste Ergebnis
um etwas zu lernen und behalten dann bekommt, wenn man im Lernprozess
beide Gehirnhälften und möglichst viele Sinne
aktiviert.
Deswegen
sind meine besten Lerntricks eben solche Aktivitäten, bei
denen
gleichzeitig die analytische und die kreative Gehirnhälfte
und/oder unsere Sinne aktiviert werden. Beispiele:
- Comics
lesen (Text und Bild kombiniert)
- Filme
mit Untertiteln anschauen (Text, Bild und Ton kombiniert)
- Lieder
singen (Text, Musik und Bewegung kombiniert. Der Rhythmus hilft einem
sehr, Wörter und Redewendungen einzuprägen)
- Wichtige
Sachen in einem Text mit Farbstift markieren (Text und Farbe kombiniert)
- Ziffern
und Zahlen mit Farbe oder Musik verbinden
- Neue
Informationen (rechte Gehirnhälfte) mit eigenen Erfahrungen
(linke Gehirnhälfte) verbinden
- Unbekannte
Essenvokabeln wenn möglich beim Schmecken und Riechen
einprägen
Etwas
sehr Wichtiges, was alle schon wissen aber erstaunlich wenige von
meinen Kursteilnehmern tun, ist W I E D E R H O L E N.
Regelmäßige
Wiederholung ist ein Muss, um das Erlernte zu festigen! Lernen
–
Üben – Wiederholen, Wiederholen, Wiederholen...
Dabei
ist es viel effektiver, dem Sprachstudium 15 Minuten pro Tag als 2
Stunden einmal in der Woche zu widmen.
Schwedentipps
Unter
„Links“ im Menü gibt es schweden- und
lernbezogene Links.
Hier möchte ich nur einige wenige für Schwedenfans
und
Schwedischlernende empfehlenswerte und zentrale Websites hervorheben.
Zwei
große Schwedenportale, wo man auch einen
wöchentlichen
Newsletter über Schweden und schwedenbezogene Fernsehprogramme
in Deutschland abonnieren kann:
Swedengate
Schwedenstube
Eine
Internetzeitung im vereinfachten Schwedisch (für Einwanderer):
8sidor
SVT
Play. Viele aktuelle Programme vom schwedischen Fernsehen (Sveriges
Television, SVT) kann man 30 Tage nach der Ausstrahlung im Internet
anschauen:
SVT
Play
SVT Offenes
Archiv mit vielen alten
Fernsehprogrammen:
SVT
Öppet arkiv
SVT
Programmübersicht. Hinweis: Programme mit einer
grünen
Fernsehkamera rechts können im Internet angeschaut werden!
(= SVT
Play)
SVT
tv-tablåer
(SVT
ist angeblich die Fernsehgesellschaft, die die meisten
Fernsehprogramme in der Welt ins Internet gestellt hat.)
Ein paar deutsch-schwedische Wörterbücher:
Pauker.at
Schwedisch.net (Elch.nu)
(Noch mehr gibt es hier.)
Schwedisches
Wiktionary (Wörterbuch):
Wiktionary
Schwedische
Wikipedia (Nachschlagewerk):
Wikipedia
Ein
kleines Progrämmchen, um die schwedischen Provinzen zu lernen
(zum Herunterladen, 268 kB):
Landskap
Filesharingtipps
Wenn
man in einer Gruppe lernt, will man oft Dateien und Fotos
austauschen. Dafür kann u.a. das MediaCenter im
GMX, PicasaWeb und Flickr verwendet
werden. Aber die besten und zuverlässigsten
Webspeicheranbieter, die ich kenne, sind natürlich schwedisch.
;-) Was deren zwei Produkte von anderen Webspeicherdiensten
unterscheidet, ist, dass Fotos beim Hoch- und Herunterladen
nicht
komprimiert werden. Deswegen eignen sich diese Webspeicher
ausgezeichnet eben nicht nur fürs
Anzeigen, sondern auch für den Austausch.
Storegate ist ein reiner Webdienst, Diino dagegen hat Software, die man
herunterladen muss um Dateien hochladen zu können. Beide
sind kostenlos und bieten
automatisches Backup an.
Storegate
2 GB
Konto
öffnen, einloggen und loslegen. Wie gesagt, ein reiner
Webdienst. Dateien per FTP oder per Drag-und-Drop hochladen,
FTP-Synchronisierung. Freunde können freigegebene Fotos im Fotoalbum auch
als
Bildspiel anschauen. Seit
Ende 2007 kann Storegate Musik streamen („strömen“,
also direkt im Internet abspielen, ohne dass sie zunächst heruntergeladen sein muss). Storegate ist ein äußerst
seriöser Anbieter, der von vielen großen
Firmen für das Datenbackup eingesetzt wird.
Diino
2 GB
Wenn
man bei Diino ein Konto geöffnet und die Software im Computer
installiert hat, zieht man die Dateien vom eigenen Computer ins
Diinofenster, und so werden sie ins Internet hochgeladen.
Pro
Software darf man zwei Anwenderkonten haben und damit hat man 4 GB
Speicherplatz. Den Klient braucht man natürlich nur einmal zu
installieren.
Diino
hat einen kleinen integrierten Player womit man seine Musik direkt im Web anhören kann, sogar im PocketPC oder im Handy. Soweit ich weiß,
war Diino der erste allgemeine Webspeicher (zumindest in Europa) wo
man seine eigene hochgeladene Musik direkt im Web anhören konnte.
Die
Freunde und Kollegen, mit denen man Dateien und Fotos teilen will,
müssen nicht den Diinoklient herunterladen. Der freigegebene
Ordner erscheint unter der Adresse
http://benutzername.diinoweb.com/files/,
wo „Benutzername“
natürlich für den
eigenen Benutzernamen
steht. Um einen Ordner freizugeben,
wählt man im
Diinofenster beim
Rechtsklicken „Web access...“ und teilt
dem Ordner ein Passwort zu (nicht
das Passwort für das eigene
Konto!),
das man den
Freunden dann mitteilt, oder gibt ihn ohne Passwort frei –
dann ist der Ordner für
alle im Internet zugänglich.
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